MittelalterAuf eine über eintausendjährige Siedlungsgeschichte blickt Gleisweiler, welches Im Jahre 1007 erstmals unter dem Namen “Glizenwilere” urkundlich erwähnt wurde, zurück. Schon die Römer erkannten diesen von der Natur so bevorzugten einzigartigen Flecken Erde und bauten an den Südosthängen des Haardtrandes Wein an. Die Geschichtsforschung geht davon aus, dass der Name aus den beiden Grundwörtern “Glizo”, einem fränkischen Gründer gleichen Namens, und Weiler, aus dem romanischen Wort “villare”, was “Gehöft”, “Siedlung”, oder “kleines Dorf” bedeutet, abgeleitet wurde. Die urkundliche Erwähnung als solches geht auf eine Schenkungsurkunde von König Heinrich II zurück, der im diesem Jahr aus Anlass der Stifung des Bistums Bamberg die Orte Gleisweiler, Hochstadt und Wollmesheim dem Domstift Speyer schenkte.
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