kunst

David D. Lauer

David D. Lauer

1939 in Trier geboren und in einem Dorf in der Nähe aufgewachsen, macht er 1953-56 eine Zimmermannslehre. Nach dem Umzug nach Karlsruhe arbeitet er zunächst bis 1961 als Zimmermann und Bauzeichner.
Von 1961-67 absoviert er ein Bildhauerstudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Hans Kindermann, das er als Meisterschüler beendet.
Danach bis 1974 freie Bildhauertätigkeit in Karlsruhe, bis er den Ruf an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe erhält und als Professor bis 2004 dort tätig ist.
Der Umzug mit Wohnung und Atelier mit seiner Frau Margit nach Gleisweiler erfolgt im Jahr 1988, wo im selben Jahr Sohn Philipp und 1990 Sohn Clemens geboren werden.
Er verstarb nach langer Krankheit im Januar 2014.

Sein künstlerisches Werk bewegte sich im Spannungsfeld von geometrischer Form und menschlicher Figur, das bisweilen auch architektonische Gestalt annahm. Seine Arbeiten wurden vielfach auch im öffentlichen Raum platziert. In Karlsruhe steht von ihm die zwölf Meter hohe Denkmalskulptur für den Rangierbahnhof, die 1988 entstand. Er zeigte zuletzt zu seinem 70. Geburtstag in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin eine Retrospektive mit Bronzeskulpturen aus 40 Jahren bildhauerischer Arbeit und eine Auswahl großformatiger Zeichnungen.

 

David D. Lauer - Grosses Tor - 1986

– Grosses Tor – 1986 – Metallsymposium Gaggenau – Corten-Stahl – Fussgängerzone Gaggenau

 

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Denkmalskulptur für Rangierbahnhof, 1988, Cortenstahl und V2A-Stahl, 12 × 4 × 2 m

 

Dave Lauer, Stehle vorm Simonshof                                        2015-01-25_12-56-25 DSC_6390

Brunnenstele 1996 (Simonshof Gleisweiler)

 

David D. Lauer - Säulenwand - 1990

– Säulenwand – 1990 – Carl-Benz-Schule Gaggenau – 6 Säulen – je 6 Module à 60 x 60 x 60 cm – Gesamthöhe 360 cm

 

David-D-Lauer_Kyborg2

Kyborg II, 1974 – 2004, Entstehungsphase im Atelier

 

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– Paar – 1988 – (Zehnthofgarten Gleisweiler)