David D. Lauer, Bildhauer


1939 in Trier geboren, absolvierte David D. Lauer eine Zimmermannslehre und arbeitete zunächst als Zimmermann und Bauzeichner. Es folgte ein Bildhauerstudium an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und er arbeitet nach seiner Ausbildung als Meisterschüler seit 1967 als freier Bildhauer. Er war Professor für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Seit 1988 lebt und arbeitet er in Gleisweiler.
Durch  Verwandlung und Synthese schafft sich David D. Lauer einen ihm eigenen Weg der Bildhauerei, der durch strenges Formbewusstsein, mathematisches Talent und den profunden Sinn für handwerkliche Realisierung gekennzeichnet ist, um so Metamorphosen der menschlichen Gestalt zu schaffen. Der Kopf, der Torso, paarweise und geteilte Skulpturen bis hin zur Architektur-Skulptur sind bei ihm zentrale Motive im Dialogs zwischen geometrischer Form und organischer Figur. Damit steht er  in der Tradition der Karlsruher Akademie. In seinen bildhauerischen und zeichnerischen Werken schafft sich Lauer eine eigene Wirklichkeit und reflektiert dabei nicht die angeeignete Wirklichkeit. Seine Skulpturen werden geschaffen aus der menschlichen Gestalt, wobei die Figuren mit elementaren geometrischen oder architektonischen Formen verschmelzen. Schier zeitlos scheinen seine Köpfe und Figuren zu sein als gäbe es für sie keinen Untergang. Lauers Skulpturen verkörpern etwas Monumentale, kraftvolle Selbstbehauptung und ein energisches Dasein im Raum, und das nicht bezogen auf die tatsächliche Größe der Figuren, sondern auf das Wechselspiel von Linien und Volumen, das immer wieder variiert wird. In seinem Schaffen und Wirken verfolgt Lauer stets seinen eigenen Weg fernab wechselnder Moden und marktgängigen Trends. Er lehnt flüchtige Bilder oder Computersimulationen ab und verfällt dennoch nicht dem Festhalten an Figuren, sondern propagiert deren Wandel und Veränderungen.
Von David D. Lauer stammen unter anderem auch die Skulpturen im Garten des Kurpfälzischen Zehnthofs in Gleisweiler.

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